Bild von Eluana Englaro

PROMI MEMORIAL 

Eluana Englaro

25.11.1970 - 09.02.2009
verstorben im Alter von 38 Jahren

Udine, Italien

Geburtsort: Lecco, Italien
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Kerze

musste dieses lange leiden wirklich sein?
nun hast du deinen frieden,gott sei dank

Kerze

Es ist eine Gnade,daß Du nun deine Ruhe bei Gott gefunden hast.

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"Ciao Eluana" - Dein Leiden hat nun ein Ende.

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Die italienische Koma-Patientin

Die seit 17 Jahren im Wachkoma liegende Eluana Englaro starb am Montag, den 9. Februar 2009. Ihr Vater hatte seit Jahren vor Gericht um Sterbehilfe für seine Tochter gekämpft, die 1992 nach einem Unfall ins Koma gefallen war. „Ciao Eluana“, der Abschiedsgruß und das Foto der jungen Frau mit dem einnehmenden Lachen und den schwarzen langen Haaren zierten die Titelseiten aller Tageszeitungen. Der Tod der Koma-Patientin wenige Tage nach der Einleitung der Sterbehilfe-Prozedur bewegt ganz Italien. Eluanas Schicksal spaltet das Land mehr denn je. Darf sie sterben, oder nicht? In der abendlichen Todesstunde in dem Altersheim «La Quiete» (Seelenfrieden) im nordostitalienischen Udine mischten sich Zorn und Wut in die Trauer der Sterbehilfe-Gegner und in die Erleichterung all jener, die Eluana ein Ende ihres Martyriums gewünscht hatten. «Mörder» und «Verbrecher», schrien aufgebrachte Katholiken, und meinten die Ärzte und vor allem Eluanas Vater Beppino, der nach einem jahrelangen juristischen Tauziehen das höchstrichterliche Plazet bekommen hatte: Seine Tochter darf sterben. Die zuletzt 38-Jährige war 1992 nach einem nächtlichen Autounfall ins Koma gefallen und musste künstlich ernährt werden.
Eluanas Vater hatte vor Gericht um Sterbehilfe für seine Tochter gekämpft, seit medizinisch keine Hoffnung mehr bestand, dass Eluana jemals wieder das Bewusstsein erlangen würde. Ihre Ärzte der Klinik in Udine stoppten am Freitag, dem 6. Februar 2009 die künstliche Ernährung. Englaro starb am Montagabend kurz nach 20 Uhr Ortszeit und damit deutlich früher, als von den Ärzten erwartet. Diese hatten vorausgesagt, dass die Patientin auch ohne Nahrung und Flüssigkeit noch "12 bis 14 Tage“ leben könne.

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